
Flughafen München, Terminal 2 und Satellit
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Für das NS-Dokumentationszentrum haben wir das Orientierungssystem aufgrund Umbauten, Nutzungsänderungen und Besucherstromanalysen neu gedacht: die neuen Elemente wurden konsequent besucherzentriert aus der Architektur und der inhaltlichen Haltung des Hauses heraus entwickelt. Ausgangspunkt war die Frage, wie sich die räumliche Struktur intuitiv erschließen lässt – im Bezug zum Stadtraum, entlang der vertikalen Erschließung und im klar geführten Rundgang.



Das Leitsystem übersetzt diese räumliche Logik in eine reduzierte, präzise Gestaltung. Leichte, modular aufgebaute Elemente strukturieren die Information und integrieren sich selbstverständlich in die Architektur. Inhalte werden gezielt fokussiert, klar positioniert und sachlich vermittelt.
Die Gestaltung vermeidet jede formale Überhöhung. Stattdessen stärkt sie die architektonische Klarheit und entwickelt daraus ein konsistentes System mit hoher Lesbarkeit und Orientierungskraft. Wiederkehrende, präzise gesetzte Elemente verbinden sich zu einer ruhigen, zugleich lebendigen Gesamtstruktur.
So entsteht ein Orientierungssystem, das mehr leistet als Wegeführung: Es trägt die Haltung des Hauses – Offenheit, wissenschaftliche Genauigkeit und eine demokratische Kultur des Dialogs.



Funktions- und Gestaltungskonzept | Entwurf | Typografie | Layout | Ausführungsplanung mit Leitdetails | Ausschreibung | Objektüberwachung | alle Leistungsphasen
NS-Dokumentationszentrum München
Scheel Wetzel Architekten, Berlin
Connolly Weber
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